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Zum Umgangsrecht mit Rechtsanwalt Dr. Christopher Kasten aus Berlin

Nach einer Scheidung oder Trennung stellt sich Eltern automatisch die Frage nach dem Umgang mit dem gemeinsamen Kind. Das Umgangsrecht wird relevant, sobald Mutter und Vater getrennt leben. Beide haben Rechte und Pflichten in Bezug auf das gemeinsame Kind – genauso hat dieses ein Recht auf den Kontakt mit beiden Elternteilen. Demnach muss der Elternteil, bei dem das Kind ständig lebt, den Kontakt zum anderen Elternteil ermöglichen. Sollte das Kind nicht bei den Eltern leben, wie z.B. im Falle einer Pflegschaft, kommt das Umgangsrecht ebenfalls zum Tragen. Grundsätzlich sollten Sie in solchen Fragen frühzeitig juristische Unterstützung durch einen Anwalt hinzuziehen. Als Fachanwalt für Familienrecht stehe ich Ihnen in meiner Berliner Kanzlei vertrauensvoll zur Seite und vertrete Sie sowohl außergerichtlich als auch vor dem Familiengericht.

Was ist der Unterschied zwischen Umgangs- und Sorgerecht?

Das Sorgerecht regelt vor allem Verantwortlichkeiten und Befugnisse. Man muss allerdings nicht sorgeberechtigt sein, um ein Umgangsrecht mit dem eigenen Kind zu haben. Denn im Grundsatz geht es darum, den regelmäßigen Kontakt mit beiden Elternteilen sicher zu stellen. Basierend auf dem §1626 Abs. 3 im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) beinhaltet es den Grundgedanken, nach dem der regelmäßige Kontakt wichtig für eine ungestörte Entwicklung des Kindes ist. Dabei ist das Umgangsrecht nicht nur auf die Eltern beschränkt, sondern kann auch für andere Personen gelten, zu denen das Kind eine enge Bindung hat. Das können z.B. Großeltern, Geschwister oder ehemalige Partner eines Elternteils sein. Sollten Sie hierzu Fragen haben, stehe ich Ihnen gerne mit meinem Fachwissen beratend zur Seite und kläre Sie zu Ihren rechtlichen Möglichkeiten auf.

Wie wird das Umgangsrecht geregelt?

Die einfachste Lösung ist natürlich, wenn die Eltern selbst eine einvernehmliche Besuchsregelung festlegen, um gemeinsam Sorge zu tragen. Dabei sollten nicht zu große Pausen zwischen den Besuchen liegen, um die Regelmäßigkeit des Kontakts zu erhalten. Daher ist es zu empfehlen, anstelle weniger langer Besuche viele kürzere Termine zu vereinbaren. Sollte eine gütliche Einigung nicht möglich sein, weil die Eltern zerstritten sind, kann das Familiengericht hinzugezogen werden, um eine verbindliche Regelung zu finden. Ausschlaggebend für ein gerichtlich festgelegtes Umgangsrecht ist immer das Kindeswohl. Dennoch garantiert eine gerichtliche Lösung nicht unbedingt die Zufriedenheit aller Beteiligten. Daher strebe ich gemeinsam mit Ihnen in erster Linie eine außergerichtliche Lösungsfindung an.