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Versorgungsausgleich mit Rechtsanwalt Dr. Christopher Kasten aus Berlin

Für eine gerechte Aufteilung von Rentenansprüchen nach der Scheidung

Noch immer sind die Aufgaben in den meisten Ehen wie folgt aufgeteilt: Während sich der eine Ehepartner um die Kinder kümmert, geht der andere arbeiten und zahlt in die Rentenkasse ein. Somit steigen auch die Rentenansprüche des mehr verdienenden Partners schneller an. Im Fall einer Scheidung führt dies zu einer ungerechten Verteilung der Rentenansprüche. Dafür hat das Familienrecht vorgesorgt: Mithilfe des Versorgungsausgleichs werden die Rentenansprüche eines Ehepaars nach der Scheidung gerecht aufgeteilt.

Der Versorgungsausgleich wird grundsätzlich durchgeführt – auch dann, wenn keine der Parteien einen entsprechenden Antrag stellt. Um Zeit und Kosten zu sparen, entscheiden sich viele Ehepaare jedoch dafür, die Rentenanwartschaften außergerichtlich aufzuteilen. Gerne begrüße ich Sie in meiner Kanzlei in Berlin, berate Sie zu der Vorgehensweise und vertrete Sie gegenüber den Versorgungsträgern sowie bei Bedarf vor Gericht.

Sie erwägen eine Scheidung? Lassen Sie sich von mir umfassend beraten!

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Wer hat Anspruch auf den Versorgungsausgleich?

Alle Ehepaare haben nach der Scheidung einen Anspruch auf den Versorgungsausgleich. Dabei fließen die Rentenanwartschaften grundsätzlich von demjenigen Ehegatten, der mehr Beiträge zur Rentenkasse geleistet hat, zum anderen Ehegatten. Somit fällt der Anspruch auf den Ausgleich genau genommen auf den im Versorgungsausgleichsverfahren begünstigten Ehepartner zurück. Die Einleitung des Versorgungsausgleichs erfolgt für Paare, die länger als drei Jahre verheiratet waren, automatisch. Alle anderen müssen den Versorgungsausgleich aktiv beantragen, um den Ausgleich zu erwirken.

Allerdings ist zu beachten, dass der Versorgungsausgleich durch einen Ehevertrag, der vor- oder während der Ehe geschlossen wurde, ausgeschlossen werden kann. Viele Ehepaare vereinbaren stattdessen einen monetären Ausgleich, z.B. über den Zugewinnausgleich, für den Fall einer Scheidung. Welche Vorgehensweise für Ihren individuellen Fall sinnvoll ist, überprüfe ich gerne in meiner Kanzlei in Berlin.

Wie entsteht eine Rentenanwartschaft?

Eine Rentenanwartschaft bezeichnet die Rentenansprüche, die durch die Einzahlung in eine entsprechende Versicherung im Inland entstehen. Diese Anwartschaft sagt dem Berechtigten im Alter oder im Fall einer Krankheit eine Rente zu. Zu diesen Versicherungen gehören z.B.:

  • Gesetzliche Rentenversicherung
  • Private Rentenversicherung
  • Riesterverträge
  • Betriebliche Altersvorsorgeverträge
  • Berufsständische Versorgungseinrichtungen

Damit handelt es sich de facto nicht um eine finanzielle Ausgleichszahlung, die einem der Ehepartner einen sofortigen finanziellen Vor- oder Nachteil beschert. Vielmehr gewährleistet der Versorgungsausgleich, dass beide Ehepartner im Ruhestand über ihren gerechten Anteil an Rentenansprüchen aus der gemeinsamen Ehezeit verfügen. Dabei ist es unerheblich, ob einer der Ehepartner ein weiteres Mal eine Ehe eingeht. Die Rentenansprüche aus der gemeinsamen Ehezeit bleiben bestehen.

Ob die von Ihnen bzw. Ihrem Ehepartner bedienten Versicherungen unter den Versorgungsausgleich fallen, überprüfe ich gerne für Sie. Gerne berate ich Sie auch auf Englisch oder Spanisch, wenn das Verständnis der Materie dann einfacher für Sie ist. Ich freue mich auf Sie!

Sie haben Fragen zum Versorgungsausgleich? Ich bin gerne für Sie da!

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