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Beratung im Zugewinn- und Versorgungsausgleich

Die meisten Ehepaare in Deutschland haben Ihre Ehe ohne einen Ehevertrag geschlossen und leben demnach in einer sogenannten Zugewinngemeinschaft. Das hat zur Folge, dass es im Fall der Scheidung zu einem Zugewinnausgleich kommt. Hat einer der Ehepartner während der Ehezeit mehr Vermögen erwoben als der andere, so ist dieser Zuwachs dadurch auszugleichen, dass anderen Ehepartner die Hälfte hiervon zu übertragen ist.

Ist es also zum Beispiel dem Ehemann gelungen, während der Ehezeit, 50.000,- € anzusparen, während der Ehefrau dies nicht möglich war, so kann die Ehefrau von Ihrem Mann bei der Scheidung eine Ausgleichszahlung in Höhe von 25.000,- € verlangen. Nichts anderes gilt, wenn der Vermögenserwerb während der Ehezeit etwa in einer Immobilie oder in Wertpapieren besteht. Auch hier besteht ein Ausgleichsanspruch in Höhe der Hälfte des Wertzuwachses.

Zu prüfen ist daher bei Beendigung einer Ehe stets, ob und in welcher Höhe einer der Ehepartner vom anderen einen Zugewinnausgleich beanspruchen kann.

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Waagschalen der Göttin Justitia in der Kanzlei von Dr. Christopher Kasten

Versorgungsausgleich

Schließlich ist bei Beendigung einer Ehe regelmäßig noch der sog. Versorgungsausgleich durchzuführen. Hierunter versteht man den Ausgleich der während der Dauer der Ehe jeweils erworbenen Rentenanwartschaften. Hat also z.B. der allein berufstätige Ehemann während der Ehezeit kräftig in die Rentenkasse eingezahlt, während die Ehefrau aufgrund von Kinderbetreuung keine Rentenansprüche erwerben konnte, so sind ihr bei der Scheidung die Hälfte der von ihrem Mann erworbenen Ansprüche zu übertragen.

Im Gegensatz zum Zugewinnausgleich ist der Versorgungsgausgleich grundsätzlich auch dann durchzuführen, wenn keine der Parteien einen entsprechenden Antrag stellt. Der Versorgungsausgleich kann aber durch einen Ehevertrag – auch während der Ehe – ausgeschlossen werden. Darüber hinaus können die Eheleute auch unter Einbeziehung des Zugewinnausgleichs Vereinbarungen zum Versorgungsausgleich treffen, etwa wenn der ausgleichspflichtige Partner seine Rentenanwartschaften nicht antasten möchte, aber bereit ist, dem anderen beim Zugewinnausgleich entgegenzukommen.

Konsultieren Sie mich gerne bei Fragen rund um den Versorgungsausgleich!

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